Buenos Dias!
So nun ist auch schon wieder etwas her seit unserem letzten Bericht. Liegt zum einen an den sehr langsamen Internetverbindungen hier in Patagonien, aber zum groessten Teil doch an dem Zeitmangel, da wir staendig unterwegs sind.
Seit dem letzten Eintrag sind nun acht aufregende Tage vergangen! Zunaechst ging es am Dienstag mit dem Bus die beruehmte Ruta 40 entlang. Phantastische Strecke die zunaechst noch als einfache Teerstrasse began, dann sich aber bald nur noch in eine Kies- und Schotterpiste verwandelte. Der Bus glich eher einem Schiff, dass sich schwankend und schnaubend seinen Weg durch die endlose Steppe bahnte. Auch im Inneren konnte man leicht Seekrank werden, da der Bus von einer Seite der Strasse auf die andere trudelte um so den groessten Schlagloecher auszuweichen. Die Landschaft die sich in der 2-taegigen Fahrt staendig veraenderte, war spektakulaer anzusehen. Zunaechst noch weite gruene Ebenen die von verschieden Pflanzen bewachsen war und in der ferne die Berge sich abzeichneten. Je weiter der Weg Richtung Sueden ging um so karger wurde die Landschaft und die Berge umgaben einen ringsum. Nach einem Zwischenhalt in Perito Moreno gings am naechsten Tag frueh weiter. Immer weiter die Berge entlang bis wir schliesslich in El Chalten ankamen. Ein kleines Doerfchen, dass hauptsaechlich von Bagpackern und Bergsteigern besucht wird, da es direkt am Fusse des Fitzroy gelegen ist. Einem 3440m hohen phantastischen Berg der die gesamte Kulisse dominiert. Hier wurden wir zunaechst von einem orkanartiken Sturm begruesst, der mit enormen Windgeschwindigkeiten und peitschendem Regen auf uns niederging. Sehr spektakulaer und sehr nass! Die weitern Tage waren dann aber wieder recht schoen. Heute Mittag sind wir dann von einem 3-taegigen Trip durch die Berge, bis hin zum Fitzroy, zurueck gekommen. Phantastische Natureindruecke haben den gesamten Weg begleitet. Der anstrengende Aufstieg wurden dann aber auch von dem genialen Blick auf die Bergkette, den kleinen Gletscher, die kristallklaren Bergseen und natuerlich dem Fitzroy belohnt. Haben bergsteigermaessig auf dem Weg unser Zelt aufgeschlagen und trotz voller Vermummung doch etwas gefroren. Aber auf jeden Fall war dies der beste hiking den ich bis jetzt erlebt habe!
Nun gehts morgen weiter nach El Calafate und dann in den naechsten Tagen hoffentlich (wenn wir eine Fahrtmoeglichkeit bekommen) ans Ende der Welt, nach Usuhaia!
Werden vermutlich dann auch mal wieder in einem Hostel vorbei schauen, da es ja nun noch ein wenig kaelter werden wird.
Viele Gruesse und wir frieren gerade auch ein bisschen, so wie ihr.
Lucas und Kamala
Sonntag, 18. Januar 2009
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1 Kommentar:
Ja hallo ihr zwei,
das mit dem strassen kennen wir... seekrank und das auf der stasse!
gruesse matze und heike
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